es geht um: I - LOVE - YOU
und: YOU - DON’T - LOVE - ME
THAT’S WHAT YOU DO.
DANN! möchte man da schreien.
aber mal ehrlich, wer hat diesen augenscheinlich unlösbaren konflikt nicht schon selber mindestens einmal in seinem Leben zu spüren bekommen. MAXIMILIAN zeigt, daß es erlaubt ist, sogar gefordert wird, sich mit den tiefen seiner seele zu konfrontieren, um sich selbst wieder befreien zu können. und so sollte man glücklich sein über diesen so bekannt-simplen wie aber auch qualvollen widerstreit in MAXIMILIAN HECKERs seele. ansonsten kämen womöglich die schmerzhaft-schönen be- und erkenntnisse seiner selbst nicht zum vorschein... in form von derart hinreissenden popsongs.
beide stücke - “FOOL“ und "THATS WHAT YOU DO" sind wunderbare beispiele für MAXIMILIANs brutal-bekenntnishafte art, unerwiederte liebesbekundungen behutsam in musikalische formen einzubetten. so sanftmütig und leicht die kompositionen erscheinen mögen, immer gibt es auch irritierende momente - hier insbesondere der berauschende 12/8 takt in “FOOL“ - , die ausdruck des sich-zerreißens und seiner ich-erschütterungen und nicht zuletzt beweis seiner musikalischen klasse sind.
ein wagemutiges hin-und-her-pendeln zwischen gebrochener aber eben auch authentischer selbstdarstellung, zwischen selbstinszenierung und am ende sich-wieder-auf-die-eigentlichen-stärken-besinnen. das ist MAXIMILIAN HECKER.
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